Sonntag, 27. Oktober 2013

Chiang Mai --- Achtung ! Es gibt auch schlechte Menschen in der Stadt !!

Eine moralische Grundsatzfrage. 

Soll ich mit Menschen Geschäfte machen, die zutiefst verwerflich handeln ? Die anderen die Freiheit nehmen, nur um selbst ein gutes Geschäft zu machen ?


Diese Frau zum Beispiel ist ein solcher sehr schlechter Mensch. Sie fängt kleine Singvögel und sperrt sie zu zu dritt in enge Bambusgefängnisse.





Dann trägt sie diese durch die stickige Stadt mit einem Schild "Please free the birds then you are lucky" ( Bitte befreie die Vögel dann bist du glücklich ).

Sollen wir ? Wir müssen !

Ich handle mit der Frau noch etwas, weil das hier einfach zum guten Ton dazugehört, bis wir uns auf einen Preis einigen.

Sie hilft  noch beim Öffnen und die kleinen Vögel flattern erleichtert davon..

Stimmt wir sind jetzt glücklicher als vorher. Für unser Karma haben wir damit auch etwas getan.

Im buddhistischen Sinn ist mein tägliches Denken und Handeln von Geiz geprägt und ich muß ständig daran arbeiten meine Großzügigkeit zu steigern, um vielleicht irgendwann zu einer höheren Bewußtseinsstufe zu gelangen.

Das Befreien der Vögel habe ich finanziert, indem ich zu geizig war unsere Wäsche zum Waschen ins Hotel zu geben. Also 7 Seitenstraßen weiter zur nächsten laundry (Wäscherei) und dort waschen lassen.

Durch das Befreien der Vögel war das eingesparte Geld gut angelegt.

Man sollte hier auch den Bettlern etwas Geld geben -- aber nur den wirklich Bedürftigen.

Dadurch das du ihnen etwas gibst, haben sie dir die Möglichkeit gegeben, dich von etwas zu trennen und so ein besserer Mensch zu werden.

Samstag, 26. Oktober 2013

Chiang Mai -- Besuch bei den Elefanten

Hier in Chiang Mai ist es viel kühler, die Luftfeuchtigkeit geringer.

Das Essen ist noch besser ! Geht das denn überhaupt ??
Auf jeden Fall ist die nordthailändische Küche aber sowas von lecker.

Das Preisniveau deutlich günstiger als in Bangkok, von den Tourismusgebieten erst gar nicht zu reden.

Viele kommen hierher zum Trekking, um Wandertouren in den Himalaya-Ausläufern zu machen. Für Kochkurse für die Chiang Mai berühmt ist, zum Einkaufen und zum Tempel anschauen natürlich.

Wir sind, wie auch einige andere, speziell wegen der Elefanten hergekommen.

Und deshalb beginnt dieser Post auch mit unserem 2ten Tag in Chiang Mai.
Oder scharf darauf schon wieder Tempelfotos zu sehen ?

Also auf ins Elefantencamp.

Es hat uns üüüüüüüberhaupt nicht gefallen.

Die mahout (die Elefantenführer) haben nur faul auf den Elefanten rumgelümmelt.



Und haben uns schön cool eins vorgeritten.


Wir wurden von den Elefanten nass gemacht.



Und durften sie zum Dank noch waschen und abschrubben.





Nur Arbeit ! Gefüttert werden mußten sie auch noch. 



Der Dicke war dann jedenfalls ganz zufrieden.


Na ja, also so ein ganz kleines bißchen Spaß war doch auch dabei.



Wir hatten uns das Baanchang Elephantcamp ausgesucht, weil wir einfach viel Zeit mit Elefanten verbringen wollten und etwas über sie erfahren wollten ohne alberne Zirkusnummern wie malende Elefanten zu sehen.

Alles ein absoluter Erfolg.

Morgen dann aber ! Wieder Tempel !!!

Freitag, 25. Oktober 2013

Sukhothai -- die Wiege der thailändischen Kultur

Sukhothai war im 14. Jahrhundert die Hauptstsadt des Sukhothai-Königreiches. Die Zeit galt als Thailands goldenes Zeitalter.

Es gibt über 300 mehr oder weniger gut erhaltene Tempelruinen.


Sukhothai ist eine riesige, absolut beeindruckende Ruinenstadt.





Details am Rande .....damit es hier nicht nur Ruinen geht

Gärtner bei der täglichen Pflege


Blühender Lotus


Wasserbüffel


Am Wat Si Chum








Am Wat Mahatat






Schluss, aus, fertig ! Keine Ruinen mehr.

Fahren schon einen Tag eher mit dem Bus nach Chiang Mai. 5,5 Stunden, die werden schon rumgehen.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Ayutthaya --- was man noch unbedingt gesehen habe muss ......

Zunächst ein  (verkürztes) Zitat aus wikipedia -- was für die Bildung.

Ayutthaya wurde im Jahr 1351 zur Hauptstadt des gleichnamigen Königreiches. Darauf folgte eine mehr als 400-jährige Periode der Herrscher von Ayutthaya. Insgesamt 35 Könige beherrschten mehr oder weniger große Gebiete Siams und erweiterten die Hauptstadt stetig.

Seit dem 16. Jahrhundert kamen auch europäische Kaufleute in die Stadt und berichten voller Begeisterung vom Glanz und der Pracht der Architektur. In ihrer Blütezeit war Ayutthaya eine Weltstadt mit den drei Königspalästen, 375 Tempelanlagen und 94 Stadttoren.

Franzosen, Portugiesen, Briten, Holländer und Japaner wohnten in ihren Stadtbezirken, abgesondert von den etwa 1 Million Siamesen der Hauptstadt. 
Handelsbeziehungen bestanden mit China, Java, Malaysia, Indien, Ceylon, Persien, Japan, Portugal, Frankreich, Holland und England. Die enorme Entwicklung in der Architektur, Malerei und Literatur verdeutlicht den Wohlstand. Gold war ein vielbenutztes Metall, als Blattgold verwendet bei Buchbindern, Gemälden, ja ganzen Gebäuden (viele Chedis zum Beispiel waren goldüberzogen).

Mehrere Belagerungen durch die Birmanen konnte sie im Laufe der Geschichte überstehen, ehe sie Jahre 1767 erobert, geplündert und fast vollständig zerstört wurde.

Die thai haben den Birmanen die Zerstörung nie verziehen.


Das Bild aus jedem Thailand Reiseführer.

Wat Mahatat




Strenge Regeln











Andere Städte, andere tuk-tuk




Dienstag, 22. Oktober 2013

Ayutthaya

Haben uns von Ko Samui aus in den Norden gemacht.

Flug bis Bangkok. Dann doch recht geübt mittlerweile in die Hochbahn (Airport Link), umsteigen in die Metro bis zum Bahnhof.

Ticket kaufen für 20 Baht (rund 50 Cent). Dann 2 Stunden Zugfahrt 3. Klasse natürlich. 2te Klasse fahren alle anderen farang, in der dritten Klasse ist es mit den thai viel unterhaltsamer.

Fieber ist weg. Der Aktivitätenlevel steigt wieder. Muss auch, schließlich ist wieder Reisezeit.


Hotels gibt es fürs erste keine mehr. Nur noch guest house.

Sind hier in uralten Teakhaushäusern untergekommen, in denen früher Mönche gewohnt haben. Der Besitzerin ist es etwas peinlich, man hört morgens die Vögel von umgebenden Kanälen so laut, weil die Wände so dünn sind, warnt sie uns bevor wir das Haus nehmen. Nein, nein ! Das finden wir doch ganz hervorragend -- sie freut sich auch.








Nachtmarkt in Ayutthaya am Fluss mit Ausblick auf den beleuchteten Tempel auf der anderen Flussseite -- unbezahlbar ! 



Ansonsten sind die Preise für Essen jeglicher Art nochmal deutlich gesunken, eigentlich kaum vorstellbar.




Montag, 21. Oktober 2013

Ko Samui --- eine Würdigung

Ko Samui ist eine schöne Insel. 




Zum Tauchen und Schnorcheln nicht geeignet. Deshalb werden von Ko Samui aus Tauchausflüge nach Ko Tao angeboten.

Sehr touristisch. Wenigstens hat man nicht den Fehler wie in Hua Hin gemacht und hat Hochhäuser an den Strand gestellt, sondern ist bei niedrigen Bauten in einheimischer Architektur geblieben.

Waren meist im Hauptort Chaweng. Genau das richtige für jeden der unendlich shoppen und Party machen will. Möglichkeiten für vielfältigste Unterhaltung von Kickboxen muay thai, Transvestitenshows, Danceparties und jede Menge thai ladies die ehrlich entäuscht waren, das ich ihnen keine Gesellschaft geleistet habe.


Essen auch absolut alles angefangen von unseren Garküchen in der Walking Street, Lokal mit deutschem Sternekoch, italienisch, japanisch, indisch, koreanisch .....


An anderen Stellen auf der Insel geht es noch deutlich ruhiger zu zum Beispiel in Choeng Mon, da haben wir uns noch mit songthaeo hinfahren lassen.

Hier mal ein Foto vom songthaeo-Pickup, hinten mit Holzpritschen zum sitzen. Sehr billig, es können bis zu 10 Personen mitfahren, gut festhalten, laut rufen wenn man aussteigen will.



Einkaufsatmosphäre bei Nacht


Rockkonzert mit thai-rock-band. Richtig gut !


Gasoline ist selbst gebrannter Zuckerrohrschnaps


seriöse thai-massage am Strand